Rhinbrücke

Die Brücke über den Wustrauer Rhin verbindet Wustrau mit dem Luch und dem Ortsteil Zietenhorst, der erst in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts als Siedlung entstand, wobei die ersten Wohn- und Stallgebäude Fachwerkhäuser waren. Die ursprüngliche Holzbrücke ersetzte man in den 60er Jahren durch eine Betonkonstruktion.

Die Straße kann bis zum Wustrauer Ortsteil Zietenhorst mit PKW befahren werden, danach ist sie für den Durchgangsverkehr gesperrt!

Es ist sehr empfehlenswert, den anschließenden Radweg bis zur Hakenberger Schleuse und weiter nach Hakenberg zu fahren. Es erwartet sie hier eine außergewöhnliche Tour durch das Rhinluch, wo sie im Frühjahr und Herbst vielen Kranichen und Wildgänsen begegnen werden.

Hakenberg ist ein bedeutungsvoller Ort für die preußische und deutsche Geschichte. Hier fand die Große Schlacht bei Fehrbellin zwischen den Brandenburger Truppen, unter Leitung des Großen Kurfürsten und den Schwedischen Truppen statt.

Zur ewigen Erinnerung wurde eine Siegessäule mit Aussichtplattform, ähnlich der Berliner Siegessäule, errichtet. Von dort können sie das Rhinluch in Richtung Wustrau überblicken, die Fläche, die damals ein unüberwindliches Moor war.

Während des Zweiten Weltkriegs befanden sich hier und an zwei weiteren Orten in Wustrau Kriegsgefangenlager für polnische und französische Soldaten aber auch für Soldaten russischsprachiger Turkvölker, die man für die Kooperation mit der Wehrmacht gewinnen wollte.

Heimat- und Kulturverein
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