Wassermühle
Eine Walkmühle in Wustrau wurde schon 1418 erstmals erwähnt. Die Wustrauer Wassermühle in ihrer jetzigen klassizistischen Gestalt ersetzte die im Jahre 1918 durch einen Brand zerstörte Vorgängerin und war bis zum Jahre 1990 als Getreidemühle in Betrieb. Die technische Ausstattung der Mühle wurde danach weitgehend demontiert und ist nicht mehr vorhanden.
Am traditionellen Mühlentag, dem Pfingstmontag, und auch an jährlich wechselnden Wochenenden kann aber noch das Zuppinger Wasserrad der Mühle mit dem alten Kammradgetriebe besichtigt werden, das heutzutage der Stromgewinnung dient. In einem altdeutschen Backofen wird dann Brot gebacken, die Wassergalerie und das Horizontalgatter zum Aufsägen von Baumstämmen können ebenfalls besichtigt werden.
Auf dem Sackboden finden sie eine ständige Präsentation von Antiquitäten der Firma Hoche, die käuflich erworben werden können.
Gelegentlich ist auch das von Dr. Ernst Weihreter gefertigte Kunstobjekt "Sisyphus", ein sich abmühender aber nicht von der Stelle kommender Ruderer, im Mühlengraben zu bewundern.