Hohes Ende - Ein Sackanger

Das „Hohe Ende“ ist das ursprüngliche Bauerndorf Wustraus, das seeseitig vom Gutspark begrenzt wird. Durch Brände (z. B. 1890) und Um- und Neubauten hat sich das Gesicht des „Hohen Endes“ als Anger zwar wesentlich verändert, der Stil der märkischen Bauernhäuser ist jedoch bei einigen Gebäuden zu erkennen. Nach vorn schließt die 1833 erbaute Heimatschule den Anger ab. Vor der Heimatschule steht das Denkmal zu Ehren der während der Befreiungskriege gefallenen Wustrauer neben einer mächtigen alten Eiche.

Am anderen Ende des Angers stand früher eine ebenso alte Esche. Diese wurde um 2000 artgetreu ersetzt. Eine Anekdote erzählt, dass Wustrauer im Frühling auf beide Bäume schauten und darauf warteten, dass sie ihre Blätter entfalten. Denn es gilt sicher auch noch heute:

Grünt die Eiche vor der Esche, gibt´s im Sommer große Wäsche!

Kommt die Esche vor der Eiche, gibt´s im Sommer große Bleiche!

Schau`n wir mal.

Heimat- und Kulturverein
Wustrau-Altfriesack e.V.
Hohes Ende 20
16818 Wustrau

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